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Matratze Penny

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Matratze Penny

Feuchtig­keit und Temperatur setzen der Matratze zuObwohl die Penny-Matratze erst kurze Zeit auf dem Markt ist, konnten die Tester der Stiftung Warentest einen Dauer­test simulieren. Ergebnis: Nach längerer Nutzung stützt die Matratze den Körper etwas schlechter, besonders unter dem Einfluss von Feuchtig­keit und höheren Temperaturen. Für stark schwitzende Personen ist die Matratze also weniger geeignet. Die Werbeaussage „Auch für Allergiker geeignet“ ist mit Vorsicht zu genießen. Für Hausstaubal­lergiker ist die Matratze zum Beispiel nicht geeignet, da der Bezug nicht milbendicht ist. Die antibakterielle Ausrüstung „Microban“ ist nicht ganz unbe­denk­lich, denn sie enthält Triclosan, eine Substanz, die laut Bundes­institut für Risiko­be­wertung (BfR) in Bedarfs­gegen­ständen nicht einge­setzt werden sollte. Dieser Biozid­wirk­stoff kann unter anderem zur Resistenz von Krank­heits­erregern beitragen. Ob Microban über­haupt einge­setzt wird, ist jedoch fraglich. Die Wissenschaftler der Stiftung Warentest konnten bei der Schad­stoff­analyse jedenfalls kein Biozid finden.
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Matratze Penny

Obwohl die Penny-Matratze erst kurze Zeit auf dem Markt ist, konnten die Tester der Stiftung Warentest einen Dauer­test simulieren. Ergebnis: Nach längerer Nutzung stützt die Matratze den Körper etwas schlechter, besonders unter dem Einfluss von Feuchtig­keit und höheren Temperaturen. Für stark schwitzende Personen ist die Matratze also weniger geeignet. Die Werbeaussage „Auch für Allergiker geeignet“ ist mit Vorsicht zu genießen. Für Hausstaubal­lergiker ist die Matratze zum Beispiel nicht geeignet, da der Bezug nicht milbendicht ist. Die antibakterielle Ausrüstung „Microban“ ist nicht ganz unbe­denk­lich, denn sie enthält Triclosan, eine Substanz, die laut Bundes­institut für Risiko­be­wertung (BfR) in Bedarfs­gegen­ständen nicht einge­setzt werden sollte. Dieser Biozid­wirk­stoff kann unter anderem zur Resistenz von Krank­heits­erregern beitragen. Ob Microban über­haupt einge­setzt wird, ist jedoch fraglich. Die Wissenschaftler der Stiftung Warentest konnten bei der Schad­stoff­analyse jedenfalls kein Biozid finden.
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Matratze Penny

Die Matratze von Penny ist „sauber“. Schad­stoffe wie Biozide, Flamm­schutz­mittel, Organozinn­verbindungen oder Form­aldehyd haben unsere Chemiker nicht gefunden. Die Matratze riecht zwar im Neuzustand etwas unangenehm, doch das gibt sich bald.
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Matratze Penny

Seit dem 11. Februar bietet Penny für knapp 80 Euro eine 7-Zonen-Kalt­schaum­matratze an. Wir haben sie für verschiedene Schläfer­typen geprüft. Der Schnell­test verrät, für wen die Matratze geeignet ist – und was es mit dem „Anti-Stress-Gewebe“ auf sich hat, das der Hersteller bewirbt.
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Matratze Penny

Für Rücken­schläfer bietet die Matratze aus Polyureth­anschaum gute Liegeeigenschaften, egal ob groß, klein schwer oder leicht. In Seiten­lage aber liegen selbst kleine und leichte Personen nicht gut, sie sinken zu tief ein. Schwere Menschen oder solche mit breiten Schultern spüren beim Liegen sogar den Lattenrost. Recht erfreulich fiel dagegen die Dauer­halt­barkeits­prüfung aus, die eine Nutzung von zehn Jahren simuliert. Das Gewicht des Schlafenden verändert die Eigenschaften der Penny-Matratze so gut wie gar nicht. Auch Schweiß und Wärme können ihr über die Jahre nur wenig anhaben. Das ist bei Kalt­schaum­matratzen oft anders.
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Matratze Penny

Die Penny-Matratze ist sehr einfach konfektioniert. Auffällig ist, dass Griffe fehlen, die das Drehen und Wenden erleichtern würden. Mit einem Gewicht von etwa acht Kilogramm ist die Matratze allerdings so leicht, das dies auch ohne Schlaufen gelingt. Der Härtegrad des Schaum­stoffs ist mit H2 Medium angegeben. Das deckt sich mit unserem Prüf­ergebnis, das eine mitt­lere Härte zeigt. Der Bezug lässt sich problemlos bei 60 Grad waschen. Allerdings kann er wegen eines nur zweiseitigen Reiß­verschlusses nicht voll­ständig geteilt werden. Das erschwert die Wäsche in Wasch­maschinen mit kleinem Fassungs­vermögen.
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Schwere Menschen spüren den LattenrostVideo: Sieben Tipps zum Matratzenkauf.Für Rücken­schläfer bietet die Matratze aus Polyureth­anschaum gute Liegeeigenschaften, egal ob groß, klein schwer oder leicht. In Seiten­lage aber liegen selbst kleine und leichte Personen nicht gut, sie sinken zu tief ein. Schwere Menschen oder solche mit breiten Schultern spüren beim Liegen sogar den Lattenrost. Recht erfreulich fiel dagegen die Dauer­halt­barkeits­prüfung aus, die eine Nutzung von zehn Jahren simuliert. Das Gewicht des Schlafenden verändert die Eigenschaften der Penny-Matratze so gut wie gar nicht. Auch Schweiß und Wärme können ihr über die Jahre nur wenig anhaben. Das ist bei Kalt­schaum­matratzen oft anders.
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Matratze Penny

Keine Griffe zum WendenDie Penny-Matratze ist sehr einfach konfektioniert. Auffällig ist, dass Griffe fehlen, die das Drehen und Wenden erleichtern würden. Mit einem Gewicht von etwa acht Kilogramm ist die Matratze allerdings so leicht, das dies auch ohne Schlaufen gelingt. Der Härtegrad des Schaum­stoffs ist mit H2 Medium angegeben. Das deckt sich mit unserem Prüf­ergebnis, das eine mitt­lere Härte zeigt. Der Bezug lässt sich problemlos bei 60 Grad waschen. Allerdings kann er wegen eines nur zweiseitigen Reiß­verschlusses nicht voll­ständig geteilt werden. Das erschwert die Wäsche in Wasch­maschinen mit kleinem Fassungs­vermögen.
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Was als erstes auffällt: Die Penny-Matratze ist schlampig verarbeitet. Sie ist mit zu geringer Fadenspannung genäht. Der Naht­verlauf ist ungenau. Außerdem wurde der Faden nicht voll­ständig verriegelt, so dass die Nähte leicht aufgehen können. Der Bezug ist abnehm­bar, aber durch den nur zweiseitigen Reiß­verschluss nicht teil­bar. Er kann bei 60 Grad Celsius gewaschen werden.
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Die „Komfort­schaum-Matratze“ von Penny hat befriedigende Liegeeigenschaften. Kleine, nicht zu schwere Personen werden gut abge­stützt. Die Abstüt­zeigenschaften verschlechtern sich im Laufe der Jahre etwas, vor allem bei stark schwitzenden Schläfern. Das preis­werte Modell ist nicht besonders gut verarbeitet.
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Schlampige VerarbeitungWas als erstes auffällt: Die Penny-Matratze ist schlampig verarbeitet. Sie ist mit zu geringer Fadenspannung genäht. Der Naht­verlauf ist ungenau. Außerdem wurde der Faden nicht voll­ständig verriegelt, so dass die Nähte leicht aufgehen können. Der Bezug ist abnehm­bar, aber durch den nur zweiseitigen Reiß­verschluss nicht teil­bar. Er kann bei 60 Grad Celsius gewaschen werden.
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Rücken­schläfern bietet die 7-Zonen-Kalt­schaum­matratze von Penny gute Liegeeigenschaften für einen güns­tigen Preis. Für Seiten­schläfer ist sie dagegen nicht empfehlens­wert. Insbesondere schwere und große Menschen sinken zu tief ein. Eine Reihe von besseren Matratzen, zum Teil auch zu güns­tigen Preisen, finden Sie im Produktfinder Matratzen, der zurzeit 215 Modelle enthält.
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Fazit: Nur für Rücken­schläfer empfehlens­wertRücken­schläfern bietet die 7-Zonen-Kalt­schaum­matratze von Penny gute Liegeeigenschaften für einen güns­tigen Preis. Für Seiten­schläfer ist sie dagegen nicht empfehlens­wert. Insbesondere schwere und große Menschen sinken zu tief ein. Eine Reihe von besseren Matratzen, zum Teil auch zu güns­tigen Preisen, finden Sie im Produktfinder Matratzen, der zurzeit 215 Modelle enthält.
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Das als Roll­matratze ausgelieferte Modell ist mit 14 Zenti­metern recht dünn. Beim Wechsel von der Liege- in die Sitz­position spürt der Schläfer die Unter­konstruktion, also den Lattenrost deutlich. Die Versuchs­personen monierten außerdem einen einge­schränkten Schlaf­komfort in der Seiten­lage, bei der sie im Hüft- und Schulter­bereich eine hohe Druck­belastung spürten. Auch wenn die Abstüt­zeigen­schaften in der Rückenlage gut sind, bietet die Matratze insgesamt nur befriedigende Liegeeigenschaften.
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Mittel­mäßige LiegeeigenschaftenDas als Roll­matratze ausgelieferte Modell ist mit 14 Zenti­metern recht dünn. Beim Wechsel von der Liege- in die Sitz­position spürt der Schläfer die Unter­konstruktion, also den Lattenrost deutlich. Die Versuchs­personen monierten außerdem einen einge­schränkten Schlaf­komfort in der Seiten­lage, bei der sie im Hüft- und Schulter­bereich eine hohe Druck­belastung spürten. Auch wenn die Abstüt­zeigen­schaften in der Rückenlage gut sind, bietet die Matratze insgesamt nur befriedigende Liegeeigenschaften.
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Die von den Herstellern angegebenen Härtegrade von Matratzen sind wichtig für die Anpassung der Matratze an das eigene Körpergewicht. Als problematisch erweist sich allerdings, dass diese Härtegrade nicht normiert sind. Wie der jüngste Matratzentest von Stiftung Warentest (ua. für Latexmatratzen, aber auch andere Matratzentypen) belegt, gibt es hier die größten Unterschiede und Unsicherheiten beim Matratzenkauf, denn der Kunde kann allein aus dem Härtegrad nur schwer ablesen, ob die Matratze für ihn wirklich geeignet ist, mehr dazu findet man auch bei uns. Prinzipiell werden unterschieden:
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Beim Matratzenkauf entscheiden die meisten Käufer natürlich nach dem Preis und den Bewertungen, jedoch kann die Art der Matratze sehr entscheidend sein. Das zweite maßgebende Kriterium ist der Härtegrad, aus dem sich der Liegekomfort unmittelbar ableitet und der zum Körpergewicht des Schläfers passen muss. Die prinzipiellen Arten von Matratzen nach ihrer Herstellung sind Luftkern-, Latex-, Naturstoff-, Naturöl- und Viskosematratzen sowie die am häufigsten angebotenen Kaltschaummatratzen und Federkernmatratzen.